---
title: "Spielkartenfabrik Museumswerkstatt"
url: "https://www.stralsundtourismus.de/poi/spielkartenfabrik-museumswerkstatt"
description: "Im 19. Jahrhundert zeigte sich, dass die Produktion von Spielkarten in Stralsund ein rentables Gesch&auml;ft war, woraufhin sich neben den bestehenden noch weitere Unternehmungen gr&uuml;ndeten. 1872 schlossen sich die drei Stralsunder Spielkartenproduzenten Ludwig v. d. Osten, Ludwig Heidborn und Theodor Wegener zu einer Aktiengesellschaft zusammen. Die neue Bezeichnung war Vereinigte Stralsunder Spielkarten - Fabriken Aktien - Gesellschaft Stralsund (VSS A.G.). Der neue Betrieb war nun kapitalkr&auml;ftig, konnte die Produktion vergr&ouml;&szlig;ern, andere Spielkartenfabriken zum Konkurs zwingen und diese dann aufkaufen.Der f&uuml;r die Zukunft bedeutendste Ankauf war der der Spielkartenfabrik Lennhoff &amp; Heuser, Frankfurt am Main, mit dem eine Vielzahl popul&auml;rer Kartenbilder nach Stralsund gelangten. Dem Engagement des ehemaligen Mitbesitzers Karl Heuser, der kurz nach seiner &Uuml;bersiedlung nach Stralsund, 1883 Direktor der VSS A.G. wurde, ist es zu verdanken, dass diese weiter expandierte und nach &Uuml;bernahme weiterer Hersteller auch in den Abteilungen Halle und Altenburg produzierte. In Stralsund wurde unterdessen modernisiert und die gesamte Produktion ab 1891/92 auf den billigeren Buchdruck umgestellt. Trotz weiterer Investitionen sah man sich gezwungen, in der Hauptversammlung vom 14. Februar 1931 zu beschlie&szlig;en, die beiden Betriebsst&auml;tten in Stralsund und Altenburg zusammenzulegen. Als Sitz wurde das zentral gelegene Altenburg bestimmt, weil in Stralsund keine bauliche Vergr&ouml;&szlig;erung der Fabrik mehr m&ouml;glich war. Trotz zahlreicher Bestrebungen, den Standort in Stralsund zu halten, begannen im September 1931 die Verhand&shy;lungen zur v&ouml;lligen Stillegung der Stralsunder Fabrik, in deren Folge der Standort aufgegeben wurde. Heute ist die Spielkartenfabrik mehr Werkstatt als Museum."
language: "de"
type: "Place"
image: "https://dam.destination.one/1428001/0b85edf35d328150d97d624efceca19c8315870c06269d4209851a7745bf90fd/spielkartenfabrik.jpg"
breadcrumb: "Root > Startseite > Special > Destination.Data Details > Poi"
---

Teilen

Spielkartenfabrik Museumswerkstatt
==================================

- Original Regional
- Museen
- Stadt

Spielkartenfabrik

Spielkartenfabrik

Spielkartenfabrik

Spielkartenfabrik

Spielkartenfabrik

Spielkartenfabrik

Spielkartenfabrik

Die Spielkartenfabrik ist heute mehr eine Werkstatt als ein Museum. An allen historischen Maschinen wird auch gearbeitet, so dass ein lebendiger Eindruck von den Arbeitsbedingungen in einer alten Druckerei vermittelt werden kann. Als Besucher können Sie den Mitarbeitern über die Schulter schauen oder sich in einer Ausstellung informieren.

Im 19. Jahrhundert zeigte sich, dass die Produktion von Spielkarten in Stralsund ein rentables Geschäft war, woraufhin sich neben den bestehenden noch weitere Unternehmungen gründeten. 1872 schlossen sich die drei Stralsunder Spielkartenproduzenten Ludwig v. d. Osten, Ludwig Heidborn und Theodor Wegener zu einer Aktiengesellschaft zusammen. Die neue Bezeichnung war Vereinigte Stralsunder Spielkarten - Fabriken Aktien - Gesellschaft Stralsund (VSS A.G.). Der neue Betrieb war nun kapitalkräftig, konnte die Produktion vergrößern, andere Spielkartenfabriken zum Konkurs zwingen und diese dann aufkaufen.

Der für die Zukunft bedeutendste Ankauf war der der Spielkartenfabrik Lennhoff &amp; Heuser, Frankfurt am Main, mit dem eine Vielzahl populärer Kartenbilder nach Stralsund gelangten. Dem Engagement des ehemaligen Mitbesitzers Karl Heuser, der kurz nach seiner Übersiedlung nach Stralsund, 1883 Direktor der VSS A.G. wurde, ist es zu verdanken, dass diese weiter expandierte und nach Übernahme weiterer Hersteller auch in den Abteilungen Halle und Altenburg produzierte. In Stralsund wurde unterdessen modernisiert und die gesamte Produktion ab 1891/92 auf den billigeren Buchdruck umgestellt. Trotz weiterer Investitionen sah man sich gezwungen, in der Hauptversammlung vom 14. Februar 1931 zu beschließen, die beiden Betriebsstätten in Stralsund und Altenburg zusammenzulegen. Als Sitz wurde das zentral gelegene Altenburg bestimmt, weil in Stralsund keine bauliche Vergrößerung der Fabrik mehr möglich war. Trotz zahlreicher Bestrebungen, den Standort in Stralsund zu halten, begannen im September 1931 die Verhand­lungen zur völligen Stillegung der Stralsunder Fabrik, in deren Folge der Standort aufgegeben wurde. Heute ist die Spielkartenfabrik mehr Werkstatt als Museum.

Weiterlesen

Gut zu wissen
-------------

Öffnungszeiten

Jeden ersten Samstag im Monat Linotype Demo von 11:00 bis 16:00 Uhr. Eintritt frei.

Weiterlesen

In der Nähe
-----------

Auf der Karte anschauen

- Veranstaltung
    
    
    - Jazz &amp; Chanson
    
    
    
    
    
    
    
    
    
    
    
    
    - Jazz &amp; Chanson
    
    
    
    
    
    
    
    
    
    
    
    
    - kreatives Gestalten
- Sehenswertes
    
    
    - Sehenswürdigkeiten
    
    
    
    
    
    
    
    
    
    
    
    
    - Sehenswürdigkeiten
    
    
    
    
    
    
    
    
    
    
    
    
    - Sehenswürdigkeiten

Kontaktdaten

**Stralsunder Spielkartenfabrik**

Katharinenberg 35

18435 Stralsund